Feuerlöscher sind unsere stillen Helden in Sachen Brandschutz. Doch was genau steckt eigentlich in diesen handlichen Geräten, die im Ernstfall Leben retten können? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf den Aufbau eines Feuerlöschers.
Ein Feuerlöscher besteht grundsätzlich aus folgenden Komponenten:
Zusätzlich unterscheidet sich der Feuerlöscher-Aufbau je nach Typ. Bei einem Aufladefeuerlöscher wird das Treibgas und das Löschmittel voneinander getrennt aufbewahrt. So besitzt ein Aufladefeuerlöscher zusätzlich die folgenden Komponenten:
Gut zu wissen: Es gibt auch Aufladefeuerlöscher, die das Löschmittel (Schaum) in einer separaten Kartusche vorhalten.
Das Löschmittel wird somit erst bei Aktivierung des Löschers mit dem Wasser im Behälter vermischt. So sind eine leichtere und umweltfreundliche Instandhaltung sowie Entsorgung möglich.
Im Gegensatz dazu sind bei einem Dauerdruckfeuerlöscher das Treibgas und das Löschmittel gemeinsam im Behälter untergebracht. Der Löscher steht ständig unter Druck, so ist er sofort einsatzbereit, ohne dass der Feuerlöscher aktiviert werden muss.
So weist ein Dauerdruckfeuerlöscher noch folgende Komponenten auf.
Der Aufbau von CO2-Feuerlöschern unterscheidet sich von klassischen Auflade- und Dauerdruckfeuerlöschern, die Schaum, Pulver oder Wasser verwenden. Bei CO2-Feuerlöschern dient das Löschmittel gleichzeitig als Treibgas.
Darüber hinaus sind CO2-Feuerlöscher mit einer trichterförmigen Düse oder einem Schneerohr ausgestattet, anstelle eines Löschschlauchs mit Löschdüse oder -pistole.