Das Wissen über Brandklassen ein grundlegender Baustein, wenn es um den Brandschutz geht, ist.
In diesem Artikel nehmen wir uns die Brandklasse A genauer vor – die wohl bekannteste und häufigste Brandklasse. Wir zeigen dir, welche Stoffe dazugehören, wo sie häufig vorkommen, wie man solche Brände erkennt und – am wichtigsten – wie man sie richtig löscht.
Die Brandklasse A umfasst feste, meist organische Stoffe, die unter Glutbildung brennen. Das bedeutet, dass diese Materialien nicht nur eine Flamme erzeugen, sondern auch eine tiefere Glut entwickeln können, was das Feuer besonders hartnäckig macht.
Typische Stoffe der Brandklasse A:
- Holz und Holzprodukte (z. B. Möbel, Papier, Karton)
- Textilien (z. B. Kleidung, Vorhänge)
- Stroh, Heu
- Kohle
- Einige Kunststoffe (je nach Zusammensetzung) & Gummi
Brände der Klasse A kommen überall dort vor, wo feste brennbare Materialien im Einsatz sind – also praktisch in fast jedem Lebensbereich. Besonders häufig sind sie:
Gerade in Innenräumen ist die schnelle Ausbreitung durch Möbel, Teppiche oder Vorhänge besonders gefährlich.
Bei Bränden der Brandklasse A geht es vor allem darum, die Glut nachhaltig zu ersticken und die Temperatur zu senken. Dafür eignen sich folgende Löschmittel besonders gut:
Je nach Einsatzort und Umgebung gibt es unterschiedliche Feuerlöscher, die für die Brandklasse A geeignet sind:
Tipp: Achte beim Kauf eines Feuerlöschers auf die Kennzeichnung der Brandklassen. Ein gut sichtbares „A“ im Piktogramm zeigt dir, dass der Löscher für feste Stoffe geeignet ist.
Brände der Brandklasse A sind allgegenwärtig – vom eigenen Zuhause bis zur Werkstatt. Ein gezielter Einsatz von Wasser-, Schaum- oder Pulverlöschern kann Leben retten und Sachschäden minimieren.
Wichtig ist es, die Umgebung zu kennen, den passen Feuerlöscher zu wählen und zu wissen, wie man diesen einsetzt.