Neben den Brandklassen A und B ist die Brandklasse C besonders in technischen Betrieben und Laboren relevant. Sie beschreibt Brände, die durch gasförmige Stoffe verursacht werden. In diesem Artikel erfahren Sie:
Brände der Brandklasse C entstehen aus Gasen, die sich bei Kontakt mit Sauerstoff und einer Zündquelle rasch entzünden können. Typisch ist eine offene Flamme ohne Glutbildung. Diese Brände können bei größeren Gasmengen auch explosionsartig verlaufen, insbesondere bei unkontrollierter Ausbreitung in geschlossenen Räumen.
Typische Stoffe sind:
- Propan, Butan, Methan (z. B. aus Gasflaschen oder Heizanlagen)
- Wasserstoff (z. B. in Laboren oder industriellen Prozessen)
- Acetylen (z. B. bei Schweißarbeiten)
- Ammoniak und andere technische Gase
- BiogasErdgas
Brände mit gasförmigen Stoffen kommen in vielen Branchen vor – insbesondere dort, wo Gasanlagen, Druckbehälter oder -leitungen im Einsatz sind. Häufige Einsatzorte sind:
Für Brände der Brandklasse C eignen sich nur spezielle Löschmittel. Der Einsatz von Wasser kann gefährlich sein, da es die Flammen nicht löscht und unkontrollierte Reaktionen auslösen kann.
Geeignete Löschmittel sind:
Eine wirksame Brandbekämpfung setzt voraus, dass zuerst die Gaszufuhr zuverlässig unterbrochen wird. Nur so lässt sich eine weitere Ausbreitung verhindern.
Abhängig vom Einsatzbereich kommen unterschiedliche Feuerlöscher infrage:
Gase sind häufig geruchlos, farblos und ohne sichtbare Warnzeichen. Selbst kleinste Leckagen können ein hohes Brandrisiko darstellen. Viele Gase sind schwerer als Luft und sammeln sich bodennah – besonders kritisch in Kellern, Schächten und unbelüfteten Räumen. Ein sicheres Umfeld entsteht nur durch klar geregelte Maßnahmen:
Gasbrände gehören zu den kritischsten Brandarten im gewerblichen Umfeld. Sicherheit entsteht durch richtiges Equipment, fachkundige Wartung und vorbereitete Personen. CWS Fire Safety unterstützt Sie mit passenden Feuerlöschern, fundierter Beratung und individuellen Brandschutzkonzepten.