Einige Servicetechniker im Brandschutz stellen sich irgendwann die Frage: Wie kann ich mich weiterentwickeln hin zum Brandschutzbeauftragten oder in den Vertrieb? Die Geschichte von Thomas aus der Niederlassung Koblenz zeigt, wie dieser Schritt gelingen kann.
Thomas arbeitet heute bei CWS Fire Safety in Koblenz. Sein beruflicher Weg begann klassisch im Handwerk: Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur, anschließend ein Jahr im Kundendienst. Dann entschied er sich dazu, mehr kaufmännische Themen lernen zu wollen und schloss eine weitere Ausbildung ab zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Es folgten Jahre im Vertrieb – vom Autoverkauf bis zur Modebranche. Später gründete er sogar einen eigenen Onlineshop für maßgefertigte Badheizkörper – mit dem Ziel, selbstständig zu sein und mehr Zeit für sein Kind zu haben.
2016 wechselte er in den Brandschutz und startete als Servicetechniker. Über zehn Jahre sammelte er fundierte Praxiserfahrung im Außendienst. „Ich kenne die Brandschutztechnik von Grund auf – und weiß, was notwendig ist.“ Diese Kombination aus technischem Wissen und kaufmännischem Denken wurde später entscheidend für seine Weiterbildung zum Brandschutzbeauftragten und Brandschutztechnischen Fachberater.
2025 sprach ihn sein Vorgesetzter auf eine mögliche Weiterentwicklung an. Aufgrund seiner Erfahrung als Techniker und seines Verständnisses für kaufmännische und vertriebliche Prozesse war klar: Die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten ist der logische nächste Schritt, gekoppelt mit einer vertrieblichen Tätigkeit als Brandschutztechnischer Fachberater.
Schritt-für-Schritt ist Thomas somit im Jahr 2025 / 2026 immer stärker in seine neue Rolle hineingewachsen.
Der Wechsel bedeutete:
Im Fall von Thomas ergänzen sich beide Rollen zu einem ganzheitlichen Beratungsansatz im Brandschutz: Als Brandschutzbeauftragter verantwortet er die Organisation und Weiterentwicklung des vorbeugenden und organisatorischen Brandschutzes. Er analysiert Risiken im Rahmen von Begehungen, entwickelt praxisnahe Lösungen, erstellt Brandschutzordnungen, organisiert Schulungen und unterweist Mitarbeitende im Verhalten im Brandfall – einschließlich der Ausbildung von Brandschutz- und Evakuierungshelfern. Zudem begleitet er die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und fungiert als Schnittstelle zu Behörden, Versicherern und der Geschäftsführung.
In seiner Funktion als Brandschutztechnischer Fachberater bringt er dieses Fachwissen gezielt in die Kundenberatung ein. Er bewertet Brandschutzkonzepte sowie behördliche und kundenseitige Anforderungen, prüft Flucht- und Rettungspläne und erstellt auf dieser Basis passgenaue Angebote. Dabei steht für ihn nicht der reine Vertrieb im Vordergrund, sondern eine ehrliche, lösungsorientierte Beratung mit dem Anspruch, dem Kunden echten Mehrwert und Sicherheit zu bieten.
Gerade erfahrene Servicetechniker bringen ideale Voraussetzungen für die Weiterbildung zum Brandschutzbeauftragten oder Brandschutztechnischen Fachberater mit:
Thomas beschreibt es so: „Wenn ich heute durch einen Betrieb gehe, sehe ich sofort, wo Handlungsbedarf besteht. Entweder weiß ich direkt schon eine praxisorientierte Lösung oder ich recherchiere und finde eine.“ Mit zusätzlicher Qualifikation erweitert sich das Einsatzfeld deutlich – bis hin zu Beratung, Schulung und Vertrieb.
Thomas gibt Technik-Kolleg:innen, die sich ebenfalls weiterentwickeln möchten, klare Empfehlungen: